Israel – nicht nur Religion und Politik, auch tolle Weine!

Chateau Golan - Barriquekeller

Chateau Golan – Barriquekeller

Wenn in diesen (Oster-)Tagen wieder so viel von Israel, von Galiläa und Judäa (Religion) oder den Golanhöhen und Sinai (Politik) die Rede ist, darf auch gern mal daran erinnert werden, dass diese Regionen zu den Gebieten auf der Welt gehören, in denen am längsten Weinbau betrieben wird. In biblischen Zeiten stand der in voller Blüte, auch unter muslimischer Herrschaft kam die Weinproduktion nicht zum Erliegen. Im heutigen Israel wird auf einer Rebfläche von rund 5500 Hektar Wein angebaut, es soll knapp um die 300 Weingüter geben, manche erzeugen gerade mal 100 Flaschen im Jahr. Die Entwicklung ist rasant, es gibt beachtliche, ja richtig tolle Weine, hierzulande jedoch stark unterschätzt und wenig bekannt. Die Menge insgesamt ist gering, allein der kalifornische Massenerzeuger Gallo produziert mehr Wein als ganz Israel. Und leider exportieren nur wenige Betreibe, und diese eher nach Nordamerika. Zweimal gab es bisher Gelegenheit, in Israel Weingüter und Weine vor Ort kennenzulernen. Und das hat sich gelohnt. Die interessantesten  Eindrücke: (mehr …)

Et habemus Vinum | Malbec von ganz oben!

„Wir haben auch Wein“       (Et habemus Vinum)

… können die Argentinier rufen. Manchmal braucht es einen Anlass, um den Fokus auf ein bestimmtes Land/Gebiet zu legen. Der neue Papst ist Argentinier – Grund genug, hier mal auf die Weine vom anderen Ende der Welt zu schauen. Das lohnt! Wer etwas über das höchst gelegene Weingut der Welt, eine spannende Winzer-Karriere und den Malbec, die „Diva aus Mendoza“, erfahren möchte …

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Im Schatten von Bordeaux

Bordeaux kennt jeder Wein-Fan, für nicht wenige ist es Bacchus‘ heilige Stadt, Ziel aller Träume. Bordeaux ist das Tor zu berühmten Orten wie Pauillac, Margaux oder Saint-Estephe, wo Chateaus a la  Mouton Rothschild,  Margaux oder  Cos d‘Estournel zu Hause sind, aus denen so tolle wie teure Weine kommen. Doch ein paar Kilometer östlich der Bordelaiser Glamour-Schlösser gibt‘s auch nette Orte und hübsche Weine. Viele sind kaum bekannt, weil halt alle zu den berühmten Weinschlössern strömen. (mehr …)

Schöner kleiner Bruder

Wenn von der Loire die Rede ist, denken wir an schöne Weißweine, vielleicht noch an passable Schaumweine. Weniger populär, mitunter sogar unbekannt, sind die Rotweine, die fristen dort eine Art Nischendasein. Doch wie das in einer Nische manchmal so ist, kann es dort auch ganz gemütlich sein. Zum Beispiel mit einem Cabernet Franc. Dem kleinen Bruder des Cabernet Sauvignon wird an der Loire viel Aufmerksamkeit geschenkt, die er woanders oft nicht bekommt. NochPlus: Die kalkhaltigen Böden können Wasser speichern, was in heißen Sommern kein Nachteil ist.

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Felix Austria

Wunderbare Rieslinge aus der Wachau, Sauvignon-Blancs von Weltklasse aus der Steiermark, der gerne mal groß auftrumpfende Grüne Veltliner und noch viel mehr –  Österreichs Weißweine haben Format.

Gilt aber genau so für die Rotweine. Dem Mainstream setzen einige Winzer auch auf Merlot, Cabernet Sauvignon oder Cabernet Franc. Viel spannender aber sind die klassischen österreichischen Sorten Blaufränkisch, Zweigelt oder St. Laurent, die früher (manchmal auch heute noch) etwas beliebig daherkommen sind. Dass es ganz anders geht, war die wichtigste Erkenntnis eines Workshops „Österreich Rot“ in Dresden. Das Niveau der 32 vorgestellten Weine war insgesamt sehr gut bis ausgezeichnet, Enttäuschungen (wenige) gab’s auch, aber die gibt es immer. Das Preisniveau ist schwankend. Generell ist aber zu sagen, dass hervorragende Rotweine Made in Austria, wenn sie auch teuer sein mögen, meist doch deutlich günstiger sind als vergleichbare Spitzen-Bordeaux oder -Burgunder. Felix Austria kann man da nur sagen, glückliches Österreich.

Meine Favoriten bei den vorgestellten Weinen „Österreich Rot“ waren: 

Kanadische Überraschungen

Lucie Kuhlmann und Maréchal Foch? 

Wäre eine 125 000-Euro Frage bei „Wer wird Millionär?“! Lucie Kuhlmann und Maréchal Foch heißen rote Rebsorten, die in Europa relativ selten (Frankreich, Schweiz) angebaut werden, dafür aber in Kanada populär sind. Vor allem in der Provinz Nova Scotia, wo unlängst 11 der dortigen 22 Weingüter getestet wurden. Wie im Newsletter erwähnt, erlebt der dortige Weinbau in den letzten 20 Jahren einen rasanten Aufschwung. Und die Weine sind auch für verwöhnte Gaumen eine spannende Erfahrung. Das hat viel mit den bei uns wenig bekannten Rebsorten zu tun. Was taugen sie? (mehr …)

Aldi-Barolo

Test: Barolo vom Aldi

Immer wieder bringen Discounter berühmte Weine zu Schnäppchenpreisen auf den Markt – manchmal lohnt sich tatsächlich der Einkauf. Aktuell steht ein 2008er Barolo auf der Palette, den es bei Aldi Nord für 9,99 Euro gibt, was ein Dumpingpreis ist. Ein richtig guter Barolo, der zu den berühmtesten und größten Rotweinen Weiterlesen…